Das frhe Auf-stehen beim Zeitungs-aus-tra-gen ist mir zu bld ge-wor-den.. Darum will ich etwas an-de-res machen.
Ser-vie-ren kann ich ganz gut, meine Frau hat sich je-den-falls noch nie beschwert.
Sie kennen mich aus der Zei-tung? Ja richtig. Bis vor kur-zem habe ich noch die Liste der reichsten Mnner ge-ziert, bis zu dem Tag, als ich mein gan-zes Ver-m-gen ver-spiel-te (Schnief!).
Gleich da-rauf hat mich mei-ne Frau ver-las-sen, und den Hund hat sie auch mit-ge-nom-men.Nun Brau-che ich drin-gend Geld. In fi-nan-ziellen An-ge-le-gen-hei-ten kann ich Sie gut be-ra-ten. Pfer-de-ren-nen ist eine tod-sichere Sache.
Sie suchen ei-nen Kellner? Toll, da bin ich Ihr Mann! Habe schon ge-stern zu mei-ner Freun-din ge-sagt, was Sie fr ein Glck haben, da ich ge-ra-de frei bin.

Bis  vor kur-zem war ich noch Bau-er, aber die Land-wirt-schaft gibt heut-zu-ta-ge nicht  mehr all-zu-viel her. Mit Frisch-fleisch ha-be ich mich jah-re-lang be-schf-tigt, und den Rest wer-de ich bei Ih-nen wohl noch da-zu ler-nen. 

Vom Arbeiten hal-te ich nicht viel. Aber ir-gend-wie ms-sen wir ja al-le un-se-re Brt-chen ver-die-nen. Na, und schlech-ter als wie so ein Kell-ner in so ei-ner Pizze-ria kann man's alle-mal tref-fen.

Meine Frau sagt, ich soll Ih-nen sa-gen, da ich Ar-beit su-che, al-so ich soll sa-gen, da ich ar-bei-ten will.
Ja, ich will al-so ar-bei-ten, den Leu-ten ihr Es-sen brin-gen und so. Wenn Sie noch Fra-gen ha-ben, wen-den Sie sich bit-te an mei-ne Frau.
Jetzt kann's los-ge-hen. Wo steht der Ofen? Nun wird krf-tig an-ge-packt. Ich las-se nm-lich nichts an-bren-nen.

Tragen Sie kei-ne Kra-wat-te? Die Ein-rich-tung wirkt ganz schn sch-big. Viel Kund-schaft schei-nen Sie nicht  ge-ra-de zu ha-ben. Wenn die Be-zah-lung stimmt, dr-fen Sie mich ein-stel-len, und al-le Pro-ble-me wer-den im Hand-um-dre-hen be-sei-tigt.

Ich studiere jetzt im 23. Se-mester ko-lo-gie mit Schwer-punkt Pflan-zen-psy-cho-lo-gie. Jetzt will ich mal ei-ne Pau-se ein-le-gen, um mich vom Lern-stre zu er-ho-len. Ich dach-te da an ein we-nig Be-die-nen.
Ich be-treue auch ger-ne Ih-re Pflan-zen und be-freie Sie von der Pflan-zen-hy-po-chon-dri-schen Ex-zen-trik. Darunter lei-den nm-lich fast al-le Pflan-zen, die sich auf Dau-er in ge-schlos-senen Ru-men auf-hal-ten ms-sen.
Die Falten sind da, die Kin-der sind aus dem Haus, und mein Mann sitzt im Un-ter-hemd vor dem Fern-se-her. Mei-ne Haus-frau-en-pflich-ten be-frie-di-gen mich ein-fach  nicht mehr. Kn-nen Sie nicht ei-ne gu-te Kraft in der K-che ge-brau-chen? 

Ich bitte um Er-laub-nis, Ih-nen die We-nig-keit mei-ner Per-son vor-stel-len zu dr-fen. Ich ha-be jah-re-lang ehr-frch-tig mei-nem er-ha-be-nen Her-ren und Meister Sa-ra-lus Abu-dal die-nen dr-fen.
De-mtig bin ich ihm zu Dank ver-pflich-tet. Das Mahl ha-be ich ihm be-rei-ten dr-fen. Un-end-li-che Dank-bar-keit sei Euch ge-wi, wenn Ihr mich in treue Dienste nehmt.
Referenzen? Was ist denn das? Zeug-nis-se? N, hab' ich nicht. Schul-ab-schlu? Bei uns schlo die Schu-le im-mer um ein Uhr.
Ko-chen? Schon mal was von gehrt.
Wollen Sie mal ein Foto von mei-ner Freun-din se-hen? Wir ha-ben uns vor zwei Wo-chen auf ei-ner Fe-te ken-nen-ge-lernt und wol-len im Som-mer zu-sam-men ver-rei-sen.
Das wird be-stimmt nicht bil-lig. Ich wr-de ger-ne bei Ih-nen in den Fe-ri-en job-ben. Ich ha-be auch schon ein-mal in ei-ner Frit-ten-bu-de ge-ar-bei-tet. Aufs Ko-chen ver-ste-he ich mich al-so.
Mit der Kin-der-tru-me-rei ist nun Schlu. Jetzt be-gin-nen die Pizza-tru-me. Ich bin auf mei-nen Rei-sen weit her-um-ge-kom-men und ha-be vie-le Be-zie-hun-gen in al-len Ecken der Welt. Mit mir kn-nen Sie es bis an die Spit-ze  schaf-fen.

Ich wei gar nicht, wa-rum ich ber-haupt ge-kom-men bin. So je-man-den wie mich will so-wie-so nie-mand ein-stel-len. Ich bin dick und ha-be vom vie-len Kell-nern Platt-f-e.
Au-er-dem ha-be ich ei-ne  Al-ler-gie ge-gen Erd-bee-ren und be-kom-me noch da-zu auf-stei-gen-de Hit-ze. Sa-gen Sie selbst, wol-len Sie so je-man-den ein-stel-len?
Haben Sie Glck, da ich mich ber-haupt zu Ih-nen durch-schla-gen konn-te. Die gan-zen M-dels auf der Stra-e sind kaum zu brem-sen, wenn sie mich se-hen.
Kein Wun-der bei mei-ner Aus-strah-lung. Ich brau-che nur mit der Wim-per zu zucken, und schon tan-zen die Pup-pen. So ei-nen tol-len Kerl kn-nen Sie als Per-so-nal-ver-wal-ter be-stimmt gut ge-brau-chen.                                 
Kennen Sie den schon, wo der Arzt den Pa-ti-en-ten fragt: "Wie geht's?" und der Pa-tient sagt: "Uns geht's gut, mir und mei-ner Lun-gen-ent-zn-dung." Aber Spa bei-sei-te, Ernst komm' her:
Stets zu Dien-sten fr den Pa-ti-en-ten (ha, ha), ich mei-ne na-tr-lich den Gast. Ken-nen Sie den schon, wo das Pferd in die Knei-pe geht...?
Vorzustellen brauche ich mich wohl nicht, denn Sie le-sen wahr-schein-lich das Ma-na-ger-ma-ga-zin.
Ich kann gar nicht sa-gen, wie-vie-le Un-ter-neh-men ich schon ge-lei-tet ha-be. ir-gend-wann ha-be ich auf-ge-hrt zu zh-len. Wann soll ich an-fan-gen?
Hallo Chef! Bekomme ich ein Bier? Ich bin letzte Wo-che aus dem Spi-ri-tuosen-la-den ge-feu-ert wor-den. Mein Bo hat mich beim Fest-stel-len des Al-ko-hol-ge-halts er-wischt.
Was soll ich ma-chen, wenn ich Durst ha-be? In der K-che kann ich Ih-nen be-stimmt be-hilf-lich sein. Krie-ge ich nun mein Bier?
Bon Jorno! Ich habe gera-de ein Jahr in Ita-li-en ver-bracht und ziem-lich vie-le Er-fah-run-gen ge-sam-melt... Die Ita-lie-ner sind viel-leicht toll! Mein Freund dort hat-te eine Pizze-ria.
Da ha-be ich so man-che Tricks bei der Zu-be-rei-tung mit-be-kom-men. Wenn ich ge-nug Geld ver-dient ha-be, will ich im nch-sten Jahr wie-der nach Ita-lien.
